Präanalyse
Anweisung zur Herstellung des Hämolysats: - Hämolyse der Erythrozyten wird durch eine Verdünnung von des Blutes mit bidestilliertem Wasser erzielt - 0,5 ml EDTA Blut mit 6 ml Aqua dest. mischen - Röhrchen einige Male schwenken und deutlich als "EDTA Hämolysat" kennzeichnen
Bewertung
Hereditäre Met-Hämoglobinämie (Diaphorase-Mangel): Autosomal rezessiv, Hi-Anteil ca. 8,0-40 %. Toxische Met-Hämoglobinämie (Symptome): <15 %: gewöhnlich asymptomatisch; 15-20 %: Kopfschmerz, Benommenheit, Zyanose; 20-45 %: Übelkeit, deutliche Zyanose; 45-70 %: schwere Zyanose, Konfusion, Anfälle; > 70 %: gewöhnlich letal
Indikation
Diagnostik und Verlaufsbeurteilung der hereditären oder toxischen Met-Hämoglobinämie
Durchführung
Mo - Sa
Schlüsselworte
methemoglobin
Referenzbereiche
Methämoglobin wird u. a. bei Vergiftungen durch Oxidationsmittel sowie durch eine Reihe von Arzneimitteln gebildet, z.B.: Dapson, Prilocain, Sulfonamide, Nitroglycerin, Nitroprussid und Stickstoffmonoxid (NO). Bewertung: < 1.5 % des Gesamt-Hb Normbereich < 5 % Toleranzbereich (meist keine Beschwerden oder Zeichen) 5 - 15 % überwiegend asymptomatisch (vereinzelt leichte Beschwerden) 15 - 20 % leichte Zyanose, Kopfschmerzen 20 - 45 % deutliche Zyanose, Übelkeit 45 - 70 % schwere Zyanose, Erbrechen, Krämpfe, Kollaps > 70 % letalVerwendung in